• DHCP:
    die DHCP-Server-Funktion bei einem Router ist für eine automatische Vergabe von IP-Adressen der an dem Router angeschlossenen Clients zuständig, dabei wird dem Client nicht nur die IP-Adresse zugewiesen, sondern auch die nötigen Netzwerkinformationen, wie Gateway, DNS-Server und Subnetz.


  • DNS:
    der Domain Name Service wandelt eine URL in eine IP-Adresse, dieser Dienst übersetzt die Rechnernamen z.B. www.google.de in die entsprechende IP-Adresse aaa.bbb.ccc.ddd.


  • Gateway:
    als Gateway wird die IP-Adresse des Rechners bzw. Routers bezeichnet, über den die Internetverbindung läuft. Das Gateway ist also das Tor zum Internet oder zu weiteren Subnetzen.


  • IP-Adresse:
    zur Datenübertragung im Internet und in Netzwerken wird ein standardisiertes Verfahren benutzt, das sogenannte Internetprotokoll. Jeder Computer, der an das Internet angeschlossen ist, erhält eine eigene IP-Adresse, über die er erreichbar ist. Diese setzt sich aus einer Kombination von vier Zahlen zusammen, die durch drei Punkte getrennt sind. Jede dieser Zahlen kann einen Wert zwischen 0 und 255 haben, wobei die Werte 0 und 255 nicht als Host vergeben werden dürfen, da sie eine besondere Bedeutung haben. 0 ist das Subnetz und 255 steht für den Broadcast.
    Für private Netzwerke gelten die Adressen 192.168.X.X


  • NAT:
    alle Router nutzen Network Address Translation (NAT), damit arbeiten nach außen alle PCs mit nur einer IP-Adresse. Anfragen leitet der Router an die einzelnen Rechner im Netzwerk automatisch weiter. Das erschwert Angriffe von außen, da es nicht möglich ist, sich zu den einzelnen Rechnern direkt zu verbinden.


  • Ports:
    Ein Port ist ein Task für das Internet, von den insgesamt 65535 zur Verfügung stehenden Ports ist der Bereich von 0 - 1024 fest an bestimmte Anwendungen vergeben. Sendet ein Programm eine Anfrage in das Internet zu einem bestimmten Server, wird dazu ein weiterer Port geöffnet, über den der Datenaustausch abläuft.
    Wenn Sie über Ihren Computer mit dem Internet verbunden sind, können Sie mehrere Aktionen gleichzeitig ausführen, z. B. mehrere Dateien auf die Festplatte Ihres Computers laden, gleichzeitig eine Internet-Seite anfordern und - noch während diese Seite aufgebaut wird - in einem weiteren Fenster Ihres Browsers eine andere Seite öffnen. Möglich wird dies durch die Verwendung von so genannten Ports, ihr Browser teilt bei jeder Anforderung von Daten mit, unter welchem Port er die Antwort erwartet. Der antwortende Computer versieht dann alle Nachrichten, die beispielsweise das Öffnen einer bestimmten Internet-Seite betreffen, mit diesem Port.


  • Subnetzmaske:
    Die Subnetzmaske zeigt dem Computer, welche IP-Adressen im gleichen Netzwerk erreichbar sind und welche nicht. Das funktioniert ähnlich wie die Vorwahl im Telefonnetz. Alle Teilnehmer, mit der gleichen Vorwahl können mit einem Ortsgespräch ohne Vorwahl erreicht werden.
    Die ersten drei Zahlen in der Subnetzmaske sollten Sie für sämtliche Netzwerkcomputer auf den Wert 255 setzten. Die Subnetzmaske erhält in diesem Fall also den Wert 255.255.255.0. Daran erkennt der Computer, dass sich die IP-Adressen der Netzwerkcomputer nur anhand der letzten Ziffer unterscheiden. Alle anderen IP-Adressen befinden sich demnach in einem anderen Netzwerk.
    Wenn Sie kein VLAN im eigenen Netzwerk benötigen, lautet die Subnetzmaske immer 255.255.255.0, andernfalls passen Sie Ihre Subnetzmaske mit einem Subnetzrechner dementsprechend an.


  • Testprogramme:
    - arp -a [IP-Adresse] (zeigt / ändert bekannte MAC und IP-Adressen der Netzwerkkarte)
    - getmac /v (zeigt die MAC-Adressen der installierten Netzwerkkarten)
    - ipconfig (Netzwerkdaten anzeigen und löschen)
    - netstat (Informationen über das Netzwerk des PCs)
    - nslookup [IP-Adresse] (Hostnamen zu einer IP-Adresse)
    - ping [Host / IP-Adresse] (Netzwerkverbindung testen)
    - telnet (Anwendung für interaktive Arbeit auf einem Rechner)
    - tracert [Host / IP-Adresse] (Netzwerkweg zum Zielrechner)